Über mich

Vollständiger Name

Christoph Rudolf Güdel

Wohnort

Webermühle 41, Neuenhof

Partei

Grüne Partei

Beruf

Sekundarlehrer

Jahrgang

1985

Zivilstand

ledig

Hobbies

lesen, diskutieren, gutes Essen

und Trinken

 

Aufgewachsen bin ich in Oberrohrdorf und habe die Schulen bis zur Matura in der Region besucht. Nach der RS habe ich ein Germanistikstudium an der Universität Basel absolviert (BA of Arts), um mich nachher auf das Sek-1 Studium an der FHNW zu konzentrieren. Seit 2015 arbeite ich hauptberuflich als Sprachlehrer an verschiedenen Sekundarschulen im Kanton Zürich.

 

Privat lese ich sehr gerne. Auch die Küche sagt mir sehr viel. Ich koche mit Leidenschaft und schätze das grossartige Gastronomieangebot in unserer Region. Zum Ausgleich mache ich Sport: ich jogge und schwimme. Ich bin ein sehr offener Mensch und interessiere mich stark für Kultur. Zudem ist mir die Nachhaltigkeit wichtig, weil ich denke, dass wir auf eine intakte Umwelt angewiesen sind. Seit meinem 18. Geburtstag bin ich Mitglied der Grünen Aargau. Seit längerem bin ich mit meinem Lebenspartner liiert.

Mit der Region Baden bin ich stark verwurzelt und erfreue mich, seit 2015 in der Webermühle zu wohnen, einer der charakteristischsten Wohnsiedlungen weit und breit. Die Webermühle ist ein eigentliches Platzwunder, wenn man bedenkt, wie viele Personen hier wohnen und wie grosszügig offen die Anlage dennoch gestaltet ist: Hier wohnt man eben „göhner“.

Meine Politik

 

Die Politik des Gemeinderats würde ich in ihren Grundzügen mittragen und eigene Akzente im Bereich Bau, Umweltschutz und Verkehr setzen. Die politischen Eckpfeiler lauten für mich hier: Ersatzbauten statt Neuüberbauung, Verdichtung statt Verbreiterung in der Fläche. Künftigen Bestrebungen, neues Bauland einzuzonen, ist meines Erachtens vonseiten der Gemeinde entschieden entgegenzuwirken. Die Schweiz hat schon genug verbaute Flächen.

Wichtig für eine Gemeinde sind insbesondere gute Schulen: Eine Schule mit gutem Ruf ist der Standortvorteil schlechthin bei Familien. Aus meinem Berufsalltag weiss ich, dass die Qualität einer Schule stark von der Bereitstellung passender Strukturen abhängig ist. Die Gemeinde sollte dafür sorgen, das sowieso schon komplizierte Schulwesen nach Möglichkeiten zu entlasten, damit die Schule ein Ort des Lernens sein kann.

Die finanzielle Situation von Neuenhof zwingt zu politischer Nüchternheit: ausgabentechnisch liegt nicht viel drin. Das verstehe ich aber nicht als Armut, sondern als Herausforderung. Ich werde mich immer dafür einsetzen, dass haushälterisch sein nicht aufseiten der Ausbeutung umschlägt, sondern nachhaltig geschieht.

Wichtig ist umso mehr, dass in einer Gemeinde die Gemeinschaft gepflegt wird, so wie sie in Neuenhof jährlich am hübschen Dorffest zelebriert wird. Die Nachbarschaft ist zentral bei der Frage, ob man sich an einem Ort gut aufgehoben fühlt. Stimmt hier die Chemie, so nimmt man auch Schattenseiten wie einen durchschnittlich attraktiven Steuerfuss hin (das ist so wie mit den guten Kolleg*innen, die einem im Berufsalltag Schwung verleihen). Es wäre mein Ziel, die Nachbarschaft in den Quartieren zu stärken, wobei ich auf gutlaunige (kostenneutrale) Mitmach-Events setzen würde.

Die kontrovers diskutierte Limmattalbahn (LTB) sehe ich durchaus als Chance - als überregionales Projekt muss man die Sache auch überregional betrachten und den Fokus nicht zu sehr auf die aktuelle Verwendbarkeit für Neuenhof beschränken. Die Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs ist immer eine mittel- und langfristige Anlage, sodass die LTB mit der Entwicklung des Limmattals auch für uns in Neuenhof demnächst stark an Bedeutung gewinnen kann. Und das Schreckgespenst in der regionalen Verkehrspolitik ist sowieso der ebenfalls angedachte Martinsbergtunnel, welcher mit zukunftsgerichteter Verkehrspolitik herzlich wenig zu tun hat: Er würde Neuenhof mit Mehrverkehr fluten, wogegen die LTB verkehrstechnisch in Neuenhof nur ein paar harmlose Wellen bedeuten würde.

Die regionale Zusammenarbeit ist in der Neuenhofer Politik fest verankert und verdient unsere ganze Unterstützung. Ich selbst bin in der Nachbargemeinde Oberrohrdorf aufgewachsen, habe die meiste Schulzeit in Baden verbracht und wohne jetzt in der Gemeinde Neuenhof. Manche Neuenhofer*innen werden eine ähnliche Wohn-Biografie haben. Unser Dorf ist aus dieser Sicht ein Teil des regionalen Ganzen und es macht Sinn, Neuenhof im regionalen Kontext zu denken. Dass die Fusion mit Baden 2012 nicht klappte, hat ja nicht an Neuenhof gelegen...

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